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Amor Ronaldo 1

Amor/Ronaldo

 

Amor ist ein ca. 6 Jahre alter, kastrierter Rüde in der Hundepension in Polen. Er verbrachte vier Jahre seines Lebens im Tierheim. Er ist verträglich mit anderen Hunden, unkompliziert und anspruchslos. Amor will endlich von seinen Menschen geliebt werden.

Für eine bessere Ansicht der Bilder, bitte auf das jeweilige Bild klicken

03.05.2016

Die schwarze Wolke schwebt immer noch über uns.

Heute musste unser Amor Ronaldo, von seiner Familie liebevoll „Ronny“ genannt, über die Regenbogenbrücke gehen. :-(

Ronny hatte schon seit längerer Zeit starke Beschwerden and der Halswirbelsäule und musste ärztlich behandelt werden. Seine Familie tat alles, um Ronnys Leiden zu verringern, aber alle Behandlungen und Therapien brachten nicht den erhofften Erfolg. :-(

Zuletzt litt Ronny unter fürchterlichen Schmerzen und auch die besten konsultierten Ärzte konnten ihm nicht mehr helfen. Um sein Leiden zu beenden musste seine Familie die schwere Entscheidung treffen, ihn gehen zu lassen.

Ronny, der vergessen und verlassen fast vier Jahre lang im Tierheim Wojtyszki dahinvegetierte, kam im Dezember 2012 zu uns in die Pension nach Warschau. Das Tierheim Wojtyszki ist das größte Tierheim in Polen, wahrscheinlich sogar in Europa, die Zustände dort sind grauenhaft und die wenigsten Hunde kommen lebend wieder dort heraus. Der lange Aufenthalt in Wojtyszki hatte nicht nur äußerliche Spuren, sondern auch Wunden auf Ronnys Seele hinterlassen, dennoch blieb er immer den Menschen zugetan. Da er aber kein reinrassiger und hübscher Dalmi war, musste Ronny leider bis zum September 2013 auf ein eigenes Zuhause warten, denn niemand interessierte sich für den kleinen, krummbeinigen Ronny. Dann aber kam Ronnys großer Tag und auch er durfte endlich die Box in der Pension gegen ein gemütliches Sofa im eigenen Zuhause tauschen. Endlich waren die Menschen gekommen, die sein großes Herz erkannt hatten und über die Äußerlichkeiten hinwegsahen, seine Menschen!!

Nun mussten seine Menschen ihren Ronny über die Regenbogenbrücke gehen lassen und wir hoffen, dass Ronny nun schon fröhlich und ohne Schmerzen auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke über die grünen Wiesen läuft.

Wir sagen noch einmal Danke dafür, dass Ronnys Familie ihm für zweieinhalb Jahre ein schönes und liebevolles Zuhause geschenkt hat, ein Zuhause, das ihn ganz sicher für all das entschädigt hat, was ihm in seinem Vorleben von Menschen angetan wurde.

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17.01.2016

Ronny schickt uns liebe Grüße und Fotos! :-)

Es geht ihm weiterhin sehr gut in seinem Zuhause und er ist ein rundum glücklicher Hund geworden. :-)

Wir schicken liebe Grüße an Ronny und seine Familie, die ihm den Start in ein schönes Leben erst möglich gemacht hat.

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06.07.2015

Unser Amor-Ronaldo, der heute Ronny heisst, schickt neue Bilder aus seinem Zuhause. :-)

Es geht ihm prima und Frauchen schreibt, dass er ein sehr glücklicher Hund geworden ist.

Wir freuen uns sehr, dass sich Ronny so gut entwickelt hat und dass er nach so langem Warten auf ein neues Zuhause nun sein neues Leben genießen darf. :-)

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11.08.2014

Amor/Ronaldo schickt liebe Urlaubsgrüße:

„Ich bin im Urlaub und freu mich des Lebens! Viele Grüße von Ronny!“

Lieber Ronny, wir schicken Dir auch ganz liebe Grüße und wünschen Dir noch einen schönen Urlaub! :-)  :-)  :-)

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11.10.2013

Amor hat sich gut in seinem neuen Zuhause eingelebt und schickt liebe Grüße

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(weitere Fotos wurden auf Wunsch von Amors Familie entfernt)

23.09.2013

Auch Amor ist heute in seinem Endzuhause angekommen. Wir lassen Amor ankommen und werden berichten.

(Fotos wurden auf Wunsch von Amors Familie entfernt )

22.09.2013

Unsere Hunde aus Polen sind heute gut mit  Patrycja  in Königslutter an der Übergabestelle angekommen. Lord , Amor, Shira und Kiwi haben die erste Etappe ihrer Reise gut überstanden und haben sich jetzt auf verschiedene Autos verteilt, um nach Hause zu fahren, Lord fährt mit Frauchen Martina in Richtung Bremen, sie haben noch Shira als Fahrgast dabei. Sie steigt bei Sabine aus, wo sie dann als Pflegehund leben wird. Amor und Kiwi sind mit Bea Richtung Marl unterwegs. Kiwi wird auf Pflegestelle nach Grevenbroich gehen und unser Amor darf dann morgen, nach einer Übernachtung bei Bea, nach Hause fahren.

Wir wünschen noch gute Fahrt und werden weiter berichten wie die Hunde sich einleben. Shira und Kiwi suchen weiterhin ein schönes Endzuhause und würden sich über ein Körbchen bei lieben Menschen freuen.

Amor findet die Autofahrt klasse

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Der Reiseproviant schmeckt!

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Die Aussicht ist schön!

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Mal gespannt, wo es hingehen wird!

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Zwischenstation bei Bea, Amor gefällt es!! :-)

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12.08.2013

Amor hat uns diesmal selber ein paar Zeilen geschrieben:

„Ich weiß nicht, was ich über mich noch berichten könnte, ich bin immer noch in einer Hundepension in Polen und warte hier seit gefühlten einhundert Jahren auf mein richtiges Zuhause.

Ich bin ein ganz lieber und freundlicher Punktemann, gebe mich mit wenig zufrieden und versuche immer, es jedem recht zu machen, aber irgendwie hat mich trotzdem keiner lieb. :-(

Gut, dass mein alter Freund Lord noch immer hier ist, wir schlafen manchmal zusammen auf einer Decke oder gehen auch mal zusammen durch den Hof spazieren, dann fühlt sich keiner von uns so ganz alleine.

Ich denke, der Opa Lord wird vielleicht sogar noch vor mir ein Zuhause finden , denn er ist ja immerhin ein sehr stattlicher und reinrassiger Dalmatiner, ich wünsche es ihm auch, denn wenn er genauso lange auf ein Zuhause warten muss wie ich, dann schafft er das nie im Leben. Er ist schon 12 Jahre alt und ich warte schon über vier Jahre auf ein Zuhause. Das würde bedeuten, dass mein einziger Freund Lord hier in der Hundepension sterben müsste! Wie schrecklich! Dann bleibe ich lieber wieder alleine, damit der Lord ganz bald nach Hause fahren darf! Ich bin es ja schon gewohnt, immer alle zu verabschieden und hier ganz alleine mit meiner Kuscheldecke zurück zu bleiben. Schade, dass Ihr Menschen nicht meine wirklichen Werte erkennt. Ein schönes Äußeres scheint für Euch Menschen wichtiger zu sein, als ein guter Charakter :-(

Habt Ihr denn nie den „Kleinen Prinz“ von Saint-Exupéry gelesen? Der Kleine Prinz hat es begriffen, er sagt: ‚Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar‘. Schade, dass der Kleine Prinz nur eine Figur in einem Buch ist, er hätte mich sicher adoptiert! :-(

Das Schönste für den Lord und mich wäre natürlich, wenn uns jemand zusammen nehmen würde, weil wir uns so gut verstehen und einer von uns bestimmt ganz traurig wäre, wenn der andere gehen müsste, obwohl ich dem Opa Lord von Herzen gönne, dass er ein Zuhause findet, weil er soooo traurig ist und in der Pension immer kranker wird. Ich selbst hatte eigentlich nie ein richtiges Zuhause, mich hat noch keiner so richtig lieb gehabt, aber ich bin schon sehr neugierig und würde auch gerne das Gefühl kennenlernen, eine eigene Familie , ein richtiges Zuhause zu haben, wo man so richtig geliebt und verwöhnt wird. Ich habe von Lord und von anderen Hunden gehört, dass das etwas ganz Schönes sein soll, ein Gefühl, das  uns Hunde unglaublich glücklich macht und ich würde gerne dieses Gefühl einmal in meinem Leben kennenlernen. Aber ich habe auch von vielen Hunden gehört und sehe es auch bei meinem alten Kumpel Lord, wie weh es tut, wenn man sein Zuhause verliert. Lord hat mir gesagt, dass das einem Hund das Herz bricht, davor habe ich jetzt auch Angst!

Also liebe Menschen, wenn ihr uns aufnehmt, dann müsst Ihr uns bitte ganz doll lieb haben und uns nie wieder abgeben, denn das würde uns die Herzen brechen und das soll so schlimm weh tun, dass manche Hunde sogar schon daran gestorben sind.

Viele Grüße aus Warschau

Euer Amor/Ronaldo“

Mein Kumpel Lord und ich!

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Schnell raus, heute ist Fototermin!

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Ich muss versuchen, heute sehr gut auszusehen auf den Fotos!

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Uff, so ein Fototermin ist ganz schön anstrengend!

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Ich habe zwar kurze Beine, aber ich kann schnell sein, wenn es darauf ankommt!!

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Dem Opi Lord lasse ich immer den Vortritt, Alter vor Schönheit! 😉

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So, zum Schluss aber noch mal ich ganz vorne!

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30.06.2013

Auch unser Amor hatte Besuch von den Mädels. Hier einige Bilder von unserem Pensionsdauergast Amor. Er wartet und wartet auf seine Menschen. Gibt es denn Niemand, der ein großes Herz für unseren kleinen Amor hat???

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15.06.2013

Das Tierheim Wojtyszki ist das größte Tierheim in Polen, wahrscheinlich sogar in Europa. Seit Jahren fordern Tierschützer eine Schließung der Anlage.

Auf einem riesigen, verlassenen Gelände baute vor fast zehn Jahren der aus Lodz stammende  Siemiński das größte private Tierheim Europas. Zwischen Betonwänden leben hier mehr als 3000 Hunde eingepfercht in Boxen. 

Tierschützer versuchen seit Jahren, die Anlage schließen zu lassen, aber bisher ohne Erfolg, trotz zahlreicher Kontrollen und einer Untersuchung durch die Staatsanwaltschaft konnte leider bisher noch keine Schließung des Tierheims erreicht werden. Das schrecklichste Tierheim Polens wird auch „Konzentrationslager für Hunde“ genannt. Die eigentliche Misshandlung der Hunde besteht nicht darin, dass sie totgeschlagen werden, oder verhungern müssen, aber ihr Schicksal ist dennoch fürchterlich. Sie müssen zu Hunderten eingepfercht in den Betonboxen ums nackte Überleben kämpfen, sie werden mit Dreck gefüttert und ständige Rangkämpfe um Futter und Liegeplätze fordern immer wieder Opfer unter den Tieren. Ihre Chance, aus dem Tierheim Wojtyszki jemals wieder heraus zu kommen, geht gegen null.

Der Besitzer des Tierheims bietet den Gemeinden, die nach den polnischen Gesetzen die Verantwortung für streunende Hunde haben, an, diese Hunde aufzunehmen und sie gegen eine Gebühr im Tierheim unterzubringen. Der Tagessatz für die Unterbringung eines Hundes beträgt fünf bis sieben Zloty. Der Tierheimbesitzer hat Verträge mit über 100 Gemeinden, die ihm regelmäßig durch die Hundefänger neue Tiere bringen lassen.

Als eine der Gemeinden vor zwei Jahren unerwartet verlangte, die Hunde zu sehen, für die sie bezahlte, stellte sich heraus, dass der Tierheimbesitzer gar nicht in der Lage war, die Hunde der Gemeinde aus der Masse der Tiere herauszusuchen. Er forderte die Leute der Gemeinde auf, selbst durch die Boxen zu laufen und die entsprechenden Hunde zu suchen.

„Es stellte sich heraus, dass der Besitzer des Tierheims nicht in der Lage ist,  Hunde zu identifizieren, für die wir enormes Geld bezahlen. Es sind über 30 Tausend pro Monat, fast 400 Tausend im Jahr“ – sagt Jacek Lipiński, Bürgermeister.

Nach außen sieht alles gut aus, ausgezeichnete Dokumentation, die Bücher stimmen, aber in der Realität ist keiner in der Lage, einen bestimmten, einzelnen Hund zu suchen und vorzuführen. Die Mitarbeiter sagen, sie hätten die Zeit nicht, einen Hund herauszusuchen und in die überfüllten Boxen traut sich sowieso niemand hinein.

Der Besitzer des Tierheims verdient an jedem Hund, der in seiner Anstalt interniert ist und so hat er keinerlei Interesse, einen Hund wieder herauszugeben. Wenn die Hundefänger ihm neue Hunde bringen, dann prüft er noch nicht einmal, ob sie gechipt sind, es  interessiert ihn nicht, ob der Hund vielleicht irgendwo einen Besitzer hat, der ihn verzweifelt sucht. Ein Hund konnte jetzt nach 3,5 Jahren durch Initiative der Tierschützer anhand seines Chips zugeordnet werden und sein Besitzer endlich informiert werden.

Wenn man nur den Mindestsatz pro Hund rechnet, den die Gemeinden dem Tierheimeigentümer zahlen, dann kann man bei der Anzahl von Hunden, die dort interniert sind, von einem Jahreseinkommen von mehr als 6,2 Millionen Zloty ausgehen!

Journalisten gelang es inzwischen, Kontakt mit mehreren ehemaligen Angestellten des Tierheims aufzunehmen und so die Dinge ans Tageslicht zu bringen, die hinter den Betonmauern des schrecklichen Tierheims vor sich gehen. Ein Ex-Mitarbeiter erzählt, die einzige Möglichkeit, sich bei den verstörten Hunden in den überfüllten Boxen durchzusetzen, war mit roher Gewalt und mit Hilfe der Schaufel.

Der Besitzer behauptet, er habe nichts zu verbergen, das Tierheim war lange Zeit offiziell im Besitz seiner Frau, bis diese vor vier Jahren verstorben war. Wo tausende von Hunden geblieben sind, konnten die Journalisten leider nicht mehr nachvollziehen. Nur ein kleiner Bruchteil wurde jemals vermittelt, sehr viele sind gestorben, totgebissen in Folge der Rangkämpfe in den Betonboxen.

Das Video über das schreckliche Tierheim in  Wojtyszki  war vor einigen Tagen im TV  in Polen zu sehen.  Endlich besteht Hoffnung, etwas gegen den Mann zu unternehmen, seit Jahren hat man es immer wieder versucht und nie wirklich etwas erreicht, nun haben sich befreundete polnische Tierschutzkollegen getraut, etwas gegen den Tierheimbesitzer zu unternehmen. Wir hoffen, dass diesmal nicht wieder alles im Sande verlaufen wird.

In genau diesem Tierheim saß unser Amor/Ronaldo 4 Jahre lang!!!! Obwohl er, wie sich herausgestellt hat,  in dieser Zeit mehrere Bewerber hatte. Uns ist es gelungen, ihn herauszuholen, er hat sehr großes Glück gehabt. Unser Leo, der taube Rüde, der in Deutschland vermittelt wurde, kam zusammen mit Amor aus dem gleichen TH, Leo ist schon lange zu Hause, nur Amor noch nicht. Trotz seinem Überlebenskampf im Tierheim ist er ein ganz lieber und fröhlicher Kerl geblieben.

Deshalb möchten wir für den armen Kerl jetzt auch endlich ein eigenes Zuhause finden, damit seine Geschichte endgültig ein Happy End hat. Es kann doch wirklich nicht sein, dass er aus dem Tierheim in Wojtyszki lebend herausgekommen ist und nun keine Familie findet!!

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Bilder aus dem Tierheim, in dem unser Amor war.

Bericht im polnischen Fernsehen über das Tierheim, in dem unser Amor saß: http://uwaga.tvn.pl/64725,wideo,422120,ponura_prawda_o_najwiekszym_schronisku_w_polsce,ponura_prawda_o_najwiekszym_schronisku_w_polsce,reportaz.html

03.06.2013

Auch unser Amor/Ronaldo hatte am Wochenende Besuch von unseren Mädels in der Hundepension. Der immer gut gelaunte kleine Punktemann wartet weiterhin geduldig auf ein neues Zuhause. Während seine Kumpels in der Hundepension kommen und gehen, bleibt Amor immer zurück, weil keiner der Besucher ihm auch nur einen Blick gönnt. Nur weil Amor nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht und ein paar Pfündchen zu viel auf den Rippen hat, findet sich niemand, der ihm ein liebevolles Zuhause geben möchte. Dabei ist er ein lieber, unkomplizierter, verträglicher und anspruchsloser kleiner Kerl, der schon mit ganz wenig zufrieden ist und für jede Streicheleinheit dankbar ist.

Amor hatte wirklich nur Pech in seinem Leben, mit acht Monaten ins Tierheim gekommen, dort vier Jahre geblieben, weil man der Frau, die ihn retten wollte, erzählte, der junge Rüde sei nicht mehr da. Dann von uns gerettet und jetzt schon so lange in der Hundepension, weil ihn niemand haben möchte. Alles, was ihm bleibt, ist ein warmes Plätzchen, seine eigene Decke und ständig neue Kumpels, die dann alle wieder ein neues Zuhause finden, während Amor zurückbleibt und ihnen traurig hinterher schaut.

Während seines vierjährigen Tierheimaufenthalts hat Amor sicher nicht viel Gutes erlebt, wenn man ihm nur das Halsband anziehen möchte und dabei eine schnelle Bewegung macht, dann macht er sich ganz klein auf dem Boden und kneift die Augen zu, als würde er erwarten, dass ihn wieder die Schläge treffen, wie schon so oft zuvor in seinem Leben. Er zeigt dabei aber keinerlei Aggression, er kriecht nur über den Boden und bettelt darum, nicht wieder geschlagen zu werden. Wenn man das sieht, kommen einem die Tränen und wir können nicht verstehen, dass sich niemand findet, der dem noch jungen Punktemann endlich ein schönes Leben bereiten möchte.

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22.05.2013

Amor wartet immer noch geduldig auf sein richtiges Zuhause. Keiner hat bis jetzt nach ihm gefragt, niemand interessiert sich für ihn und das wahrscheinlich nur deswegen, weil das arme Kerlchen keine Modelfigur hat. Der süße Dalmimann ist ein richtiges Goldstück, er  ist total pflegeleicht und mit wenig zufrieden. Amor hat ein großes Herz und liebt Menschen sehr und er wäre überglücklich, wenn er endlich eine eigene Familie finden würde. Ob er überhaupt weiß, wie das ist, eine eigene Familie zu haben und geliebt zu werden? Mit 8 Monaten auf der Straße gefunden, dann kam er ins Tierheim, wo er 4 Jahre verbracht hat, jetzt ist er schon über ein halbes Jahr in der Pension und alles was er hat, ist eine Decke in einer Box und seine Kumpels, die kommen und gehen, nur weil sie hübscher sind als er . Amor ist Menschen gegenüber sehr unterwürfig, er hat in seinem Leben bestimmt nichts Gutes erfahren, bei hektischen Bewegungen, sogar beim Halsband anziehen macht er sich sofort ganz klein, legt seine Ohren ganz dicht an seinen Kopf und man sieht in seinen Augen nur die pure Angst. Dabei zeigt er keinerlei Aggression, er bettelt einfach nur darum, nicht geschlagen zu werden. Man muss weinen, wenn man den armen Kerl so sieht. Vielleicht findet sich doch noch jemand mit großem Herzen, dem das Aussehen nicht so wichtig ist und der den süßen Amor so lieben wird, wie er ist. Wir sind doch auch nicht alle perfekt!

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28.04.2013

Amor wartet immer noch auf sein Zuhause, auch wenn er sich „Pudelwohl“ in der Hundepension fühlt, würde er sich über ein richtiges Zuhause sehr freuen.

Er braucht nicht viel um glücklich zu werden, einfach nur eine eigene Familie und einen Hof zum Laufen. Er legt kein großen Wert auf lange Spaziergänge, aber nur aus dem Grund, weil er das nie gehabt hat. Als junger Hund, auf der Straße gefunden, kam er in ein Tierheim, wo er 4 Jahre seines Lebens verbracht hat. Amor hat einfach nie gelernt, an der Leine durch die Stadt spazieren zu gehen, was aber nicht heißt, dass er es nicht lernen würde. Mit Geduld und viel Liebe geht alles, er ist sehr pflegeleicht und würde auch ideal zu einem älteren Ehepaar passen, die einen Hof oder großen Garten haben.

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24.02.2013

Amor hatte heute Besuch von unseren Mädels , er hat sich sehr darüber gefreut.
Er hat sich leider zu einer Couch Potato entwickelt und würde am liebsten den ganzen Winter in seinem Bettchen verbringen, sich nach Möglichkeit wenig bewegen und viel fressen. So hat sich die kleine Kugelmaus viel Speck angefressen und ist zu einem Kampfhund geworden, der mit seinem eigenen Übergewicht kämpft. Amor ist ein total lieber, gemütlicher und verschmuster Rüde der dringend ein Zuhause braucht, damit er endlich beschäftigt wird und lernt, dass auch Bewegung einem Hund gut tut. Vielleicht findet sich jemand, dem das Aussehen nicht wichtig ist, aber dafür Amors großes Hundeherz viel mehr bedeutet, als ein paar Kilos zu viel und ein paar Zentimeter zu wenig.

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12.01.2013

Auch unser Ronaldo, der eigentlich auf Amor und Amorek reagiert, hatte am Samstag Besuch von Monika.
Ronaldo ist ein ganz gemütlicher und pflegeleichter Rüde. Ihm geht es in der Pension gut, auch sein Fell ist endlich schön weiß geworden und seine Speckröllchen geben ihm genug Polster gegen die Kälte. Amor mag aber eher die Wärme und bei den kalten Temperaturen geht er nur kurz seine Geschäfte machen und dann wieder schnell in die warme Box.

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 02.12.2012

Ronaldo –Rüde ca.6 Jahre alt

Ronaldo kam am Donnerstag, zusammen mit Leo,aus dem gleichen Tierheim als Überraschungsei in die Pension nach Warschau.
Ronaldo ist ein ca. 6 Jahre alter Dalmi Mix Rüde, der seit 2008 verlassen und vergessen im Tierheim vor sich hin vegetiert hat. Dem entsprechend sieht er jetzt aus, sein Fell ist dreckig und schon vergilbt, er hat kleine Schürfwunden und Druckstellen auf den Pfoten, auch ein paar kleine kahle Stellen am Hinterteil.
Die 4 Jahre Tierheimaufenthalt haben auch Spuren auf der Seele hinterlassen, wir wissen nicht, was er dort ertragen musste, aber es war bestimmt kein Zuckerschlecken!!!
Rolando zuckt bei jeder hektischen Bewegung und wenn man die Hand hoch hebt, dann macht er sich ganz klein und kriecht förmlich über den Boden. Auch beim Stöckchen werfen bekommt er sofort Panik und biedert sich kriechend den Menschen an. Ein Bild, bei dem man nur weinen muss!!!
Die kleine Maus hat keine Aggressionen, ist total lieb und hat sehr große Sehnsucht nach menschlicher Nähe, Wärme und Liebe. Er ist ein verschmuster gemütlicher und unkomplizierter Rüde, der trotz allem was er erlebt hat ein großes Herz für Menschen hat. Auch zu anderen Hunden ist er total verträglich und lieb. Wir würden uns sehr freuen, wenn sich jemand finden würde, der sein ein Herz an den süßen Kuschelbär verliert und der armen Hundeseele ein schönes Zuhause geben möchte, wo er glücklich und ohne Ängste sein Leben verbringen kann. Wer Ronaldo zu sich nehmen wird, wird einen Freund fürs Leben bekommen.

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