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Charlie

Der sechsjährige Rüde Charlie musste sein ganzes Leben an der Kette im Freien hinter einem Bauernhof verbringen. Er wurde in extrem schlechtem Zustand beschlagnahmt und wir hoffen, er wird irgendwann sein grausames Vorleben verarbeiten können und eine liebevolle Familie finden.

Abschiedsworte an Charlie von seiner Familie:

Charlie zuhause

 

Charlie,

wir haben dich auch „der kleine Racker“ genannt,
du fehlst uns so sehr…

In der leider viel zu kurzen Zeit, in der du bei uns warst, haben wir dich so ins Herz geschlossen, so dass wir uns selber wundern wie sehr du uns jetzt fehlst !
Du hast in den wenigen Tagen so unser Leben bereichert.

Du bist so brav an der Leine gegangen und wir haben so sehr die Spaziergänge mit dir genossen.
Du hast uns auf Schritt und Tritt im Haus begleitet und wir haben dir dein Körbchen gerne in unsere Nähe gestellt und haben dir gerne zugesehen wie du mit deiner Decke gekuschelt hast.

Du konntest dich ununterbrochen auf deinem Bäuchlein kraulen lassen und deine Äuglein gingen dabei sofort zu , weil du das Kraulen so genossen hast.
Wenn wir nach Hause kamen oder du gegessen hast , hast du dich vor Glück auf den Teppich geworfen und hast Rollen gedreht.
Das hat uns so glücklich gemacht!

Du hast immer brav in der Küche gewartet während das Essen gekocht wurde und wenn du nicht mehr stehen konntest , hast dich Du dich brav hingelegt und ohne zu Fiepen hast Du geduldig gewartet bis du dran warst.

Obwohl du keine Erziehung bekommen hast , warst du so pflegeleicht .

Wir haben uns gefreut , dass wir endlich einen Hund haben der mit uns im Garten bleibt.
Du hast Deinen Mittagsschlaf auf der Orthomatratze auf der Holzterrasse gemacht immer in unserer Nähe.
Du wusstest genau wo deine Leckerchen standen und wenn es in der Küche raschelte, dass es bestimmt was Leckeres zum Essen gibt.

Dass du blind warst , hat uns ja überhaupt nicht gestört , denn Du kamst schnell im Haus zurecht und warst schneller durch die Sicherheitsabsperrung durch als wir , damit du ja nicht vergessen wirst.

Wir haben schön deine Nase trainiert durch die “ Charlie such !“ -Spiele und du warst immer besser , von Tag zu Tag.
Obwohl du noch nie in einer Wohnung gelebt hast , hast du sofort gewusst , dass die Couch das Beste ist wo man schön schlafen kann.
Du hast alle unsere Couchen ausgetestet um endlich auch ein Couchhund zu sein!

Du hast es nicht gut gefunden und hast geknurrt wenn du „sitz“ machen solltest , aber wahrscheinlich konntest du es nicht, weil Du so starke Schmerzen hattest.

Wir sind so traurig , dass dein körperlicher Zustand sich so verschlechtert hat und du dich dadurch auch so psychisch verändert hast. Wir konnten es nicht nachvollziehen warum du, seit dem du bei uns warst, immer mehr Probleme beim Laufen und im Stehen hattest.
Warum du auf einmal gelahmt hast und manchmal ohne Grund , unerwartet geknurrt hast.

Es tut uns so unendlich Leid , du kleine Punktemaus , dass du in deinem Leben nur so furchtbare Sachen erleben musstest , dass du die Welt nicht mit deinen Augen betrachten konntest und dass du so wenig Liebe und Zuneigung bekommen hast.
Es tat uns immer Leid , wenn du die Augen sofort gekniffen hast wenn man dich am Kopf streicheln wollte, weil du nicht wusstest, ob du Schläge oder Streicheleinheiten bekommst.

Du arme Maus , wir wollten mit dir noch so viel unternehmen, dich Neues riechen und hören lassen, mit dir in Urlaub fahren und dich auf dem Strand laufen lassen.
Wir wollten dir so viel Liebe und Streicheleinheiten schenken wie du brauchst.
Wir wollten dir endlich ein zu Hause geben.

Du bleibst für immer in unserem Herzen, Charlie !

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17.04.2014

In der Klinik in Aachen wurde gestern eine ausführliche Diagnostik bei Charlie gemacht. Es wurde geröntgt und auch ein CT gemacht.

Die Ergebnisse waren niederschmetternd. Charlie litt unter einer entzündlichen Hirnschwellung ungeklärten Ursprungs. Die Ärzte vermuten, dass sie durch einen alten Infekt hervorgerufen wurde. Noch dazu hatte er zwei Bandscheibenvorfälle und eine Cauda Equina.

Mehrere Ärzte waren bis in die späten Abendstunden mit Charlie beschäftigt, haben beratschlagt und zunächst noch in Erwägung gezogen, Charlie am Folgetag zu operieren. Noch während die Ärzte über die komplizierte Operation beratschlagten, verschlechterte sich Charlies Zustand zusehends. Die Gehirnschwellung, die auch zu seinen starken Aggressionen geführt hatte, war nicht mehr zu kontrollieren.

Charlie litt unglaubliche Schmerzen (die Schmerzen in seinem Kopf müssen unerträglich gewesen sein)  und selbst die stärksten Morphiumgaben konnten sein Leid nicht mehr lindern.

Schwersten Herzens haben wir alle gemeinsam mit den Ärzten beschlossen, im Sinne von Charlie, seinem Leid ein Ende zu bereiten und ihm nicht noch eine Rückenoperation am Folgetag zuzumuten. Seinem Gehirn wäre nicht mehr zu helfen gewesen und der Ausgang der Bandscheibenoperation war ungewiss. Dann hätte in der Folge auch noch die Cauda Equina operiert werden müssen. Jede einzelne Operation hätte weitere negative Folgen auf seine Gehirnschwellung gehabt. Das wäre nicht mit einem Tierschutzgedanken vertretbar gewesen.

Wir alle sind unendlich traurig, dass Charlies Geschichte so zu Ende gehen musste. Wir hoffen, dass er nun ohne Schmerzen und wieder als fröhlicher Charlie über die grünen Wiesen auf der anderen Seite des Regenbogens läuft.

Leb wohl Charlie und verzeih uns, dass wir Dich nicht retten konnten.

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16.04.2014

Charlie durfte vor zwei Wochen  zu einer Familie  fahren. Wir alle haben uns sehr darüber gefreut, dass Charlie nach so langer Zeit endlich auch nach Hause fahren durfte.

Nun hat sich Charlie leider in den zwei Wochen bei der Familie dramatisch verschlechtert, was seine Psyche und seine Gesundheit angeht.

Als ehemaliger Kettenhund war er es nicht gewohnt, in einer Wohnung zu leben und allein der Umzug hat ihm Stress bereitet. Das Leben in einem Haus war ihm völlig fremd und er fühlte sich mit den alltäglichen Dingen überfordert.

Mit seiner Gesundheit war es ein ständiges auf- und ab. Einen Tag ging es Charlie relativ gut und er konnte schön mit seiner Familie spazieren gehen und am nächsten Tag hatte er große Probleme mit seinem Rücken und seiner Wirbelsäule. Wahrscheinlich war er durch die Schmerzen sehr gereizt und wollte gar nicht mehr die Nähe seiner Familie dulden. Er hat ihnen durch Knurren und Schnappen zu verstehen gegeben, dass er seine Ruhe haben möchte.

Gestern nun hat Charlies gesundheitlicher und nervlicher Zusammenbruch Formen angenommen, die sowohl für ihn, als auch für die Familie nicht mehr tragbar waren. Er zeigt starke Symptome die auf Cauda Equina deuten, da er eine sehr ausgeprägte Schwäche der Hinterhand hat und die Hinterpfoten nicht koordinieren kann. Seine Schmerzen sind nur mit sehr starken Schmerzmitteln etwas zu lindern. Deshalb wurde er von seiner Familie zum wiederholten Male in der Tierklinik vorgestellt und dort wurde die niederschmetternde Diagnose „Eischläfern wegen seiner starken Aggression und akuten Rückenproblemen“ gestellt.

Da wir dieses Urteil so nicht hinnehmen konnten und wenigstens noch eine zweite Meinung einholen wollen, wurde Charlie von Bea in der Tierklinik abgeholt und zu unserer Caren gebracht. Er ist mit starken Schmerzmitteln abgedeckt und soll nun zur Ruhe kommen, ohne bedrängt zu werden. Bei Caren vor Ort ist eine gute Tierklinik und Charlie wird dort selbstverständlich ab heute weiter betreut werden.

Wir können nun nur hoffen und beten, dass sich sein Gesundheitszustand nicht weiter dramatisch verschlechtern wird und er sich bei Caren langsam entspannen wird, damit er wieder auf die Pfoten kommt.

Wer werden weiter berichten.

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22.03.2014

Unser Charlie schickt uns liebe Grüße aus der Hundepension. Er ist wie immer gut gelaunt und genießt den Frühling in Warschau.

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06.03.2014

Charlie schickt uns heute drei schöne Bilder. Ist er nicht ein echtes Prachtstück geworden?!!!

Wenn man sich noch erinnert, wie schlimm er aussah, als er zu Raphael kam, dann kann man es kaum glauben, wie hübsch und gesund er heute aussieht. So wie er aussieht, so fühlt er sich auch, Charlie ist topfit, immer gut gelaunt, freundlich zu allem und jedem und absolut sozialverträglich.

Kurz gesagt: Ein Traumdalmi. Fehlen leider nur immer noch die Traummenschen für diesen Traumhund!!!

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24.02.2014

Auch Charlie hat sich sehr über den Besuch der Mädels in der Hundepension gefreut. Er ist aufgeschlossen und freundlich zu jedem, verträgt sich super mit allen anderen Hunden und wartet sehnsüchtig auf sein neues Zuhause in Deutschland!!! Charlie ist zwar blind, aber die Blindheit stellt für ihn keine Behinderung dar. Er kommt super zurecht und wenn man nicht weiss, dass er gar nichts sehen kann, dann fällt es einem auch nicht auf. Er rennt mit den anderen Dalmis um die Wette und genießt es, dass endlich der Schnee geschmolzen ist und der Frühling schon in der Luft zu schnuppern ist. Zum vollkommenen Glück fehlt unserem Charlie nur noch seine eigene Familie!!!

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Charlie und sein bester Kumpel Samoth

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01.02.2014

Auch Charlie hat inzwischen seine Kastration gut überstanden. Er ist schon wieder super drauf und spielt wie alle anderen Hunde ausgelassen im Schnee. Wenn man es nicht wüßte, dann würde man nicht bemerken, dass er blind ist.

Sogar ein leichtes Mäntelchen erträgt er jetzt schon auf seinem Rücken. Er ist wie ausgewechselt, nichts erinnert mehr an den geschundenen Hund, den Gregor beschlagnahmt hat. Charlie ist in jeder Hinsicht fertig für die Vermittlung. Er sucht jetzt ganz dringend sein Endzuhause, damit es endlich ein Happy End für Charlie gibt.

Simone, die so liebevoll mit unserem blinden Lukas gearbeitet hat  und selbst auch einen blinden Hund hatte, hat uns einige Tipps zum Umgang mit blinden Hunden gegeben, die wir gerne an eventuelle Interessenten weitergeben:

„Es braucht kein blinder Hund einen ruhigen Haushalt. Blinde Hunde kommen mit allem klar und es schreckt vielleicht auch etwas die Leute ab, weil sie denken, sie müssten immer Rücksicht nehmen. Das ist nicht so. Auch ist es eine Fehleinschätzung, dass man die Wohnung nicht mehr umräumen sollte, die blinden Hunde sind sehr clever und wissen meist innerhalb von Sekunden wo was neu steht. Viel wichtiger ist, dass blinde Hunde kein Mitleid brauchen und genauso gehändelt werden können, wie jeder sehende Hund. Gerade Jás, der vielleicht schon sein ganzen Leben blind ist, wird überhaupt keine Probleme haben.“

Eine andere Bekannte, die lange Zeit einen blinden Dalmi hatte, schreibt: „Ich finde es ganz furchtbar, dass man blinde Hunde schwer vermitteln kann, denn ich habe nur positive Erfahrung mit meiner blinden  Dalmatinerhündin gehabt, sie ist 15 J. alt geworden, und absolut ohne Probleme in ihrem und unseren gemeinsamen Leben zurecht gekommen. Diese Hunde sind sehr vorsichtig und leicht mit Worten zu leiten. Niemanden fiel auf, dass meine Hündin blind war.“

Vielleicht machen diese Menschen und ihre Gedanken zum Thema  „Blinder Hund – na und!“ ja dem einen oder anderen   Mut und helfen Charlie und Jás bald ein liebevolles Zuhause zu finden.

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08.01.2014

Charlie wartet geduldig in der Hundepension auf sein eigenes Körbchen. Er freut sich über jeden neuen Tag, den er in Freiheit, ohne Kette, verbringen kann und beginnt sein Leben so richtig zu genießen. Zum vollkommenen Glück fehlt ihm nur noch seine eigene Familie!

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30.12.2013

Unsere Monika hat Charlie und Samoth in der Hundepension besucht.
Charlie wird immer hübscher und öffnet sich immer mehr. Er hat wieder richtig Spaß am Leben und trotz seines schlimmen Vorlebens vertraut er den Menschen, schmust gerne und l
ässt sich ohne Probleme streicheln.
Charlie bewegt sich auf dem Hof wie jeder anderer Hund, sicher und ohne Ängste. Seine Wunden sind schon fast verheilt, an Gewicht hat er zugenommen und er baut langsam Muskulatur auf.
Um ein ganz glücklicher Hund zu sein, fehlt ihm nur seine eigene Familie. Wir haben uns am Anfang gefreut, dass er bei so vielen Nachfragen bestimmt schnell ein Zuhause finden wird, aber jetzt meldet sich leider keiner mehr. :-(   :-(   :-(

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15.12.2013

Charlie ist  ein richtig lieber Punktemann, der inzwischen sogar anfängt, zu spielen und sich über  Kleinigkeiten  zu freuen, als hätte man ihm die Welt zu Füßen gelegt.

Natürlich freut er sich aber auch über die tollen Päckchen,  die er immer wieder aus Deutschland bekommt. Charlies neues Bettchen von Tante Angelika und Dalmikumpel Finn stand noch nicht einmal richtig, da konnte er es kaum abwarten, es genauestens zu beschnuppern und direkt hineinzusteigen.  Er fühlte sich sofort pudel-, nein… Entschuldigung…. dalmiwohl darin.

Er öffnet sich jeden Tag ein wenig mehr, geht von alleine freundlich auf andere Hunde zu und versucht sogar, wenn auch noch etwas unbeholfen, sie zum Spielen zu animieren.

Sein gesundheitlicher Zustand und seine Kondition werden auch von Tag zu Tag  besser, er nimmt schön zu und baut langsam Muskulatur auf. Bald darf er geimpft und kastriert werden und dann braucht er nur noch eine neue Familie um richtig glücklich zu sein.

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08.12.2013

Heute hatte Charlie Besuch von Magda in der Hundepension. Wie man sieht, liegt in Warschau schon der erste Schnee und wir sind sehr froh, dass Charlie das nicht mehr an seiner Kette ohne Schutz vor dem Wetter erleben muss. :-)  Wie es sich für einen echten Dalmi gehört, liebt er seine warme, geheizte Box bei Raphael in der Hundepension.

Charlie entwickelt sich immer positiver. Er beginnt sogar langsam, mit anderen Hunden zu spielen, er ist verträglich und hat mit keinem der Hunde in der Pension irgendein Problem. Charlie geht  auf Menschen zu und möchte seine Streicheleinheiten haben, Magda hatte Schwierigkeiten schöne Fotos zu machen, da Charlie sie immer verfolgte und gestreichelt werden wollte :-)

Durch das gute Futter, das Luposan und die Vitamine die Charlie bekommt, wird sein Fell schon besser und auch seine Dekubitus Wunden heilen wunderbar ab. Nach zwei Wochen wird noch einmal ein Blutbild gemacht werden, aber wir hoffen, dass seine schwere Anämie dann durch die gute Ernährung schon fast verschwunden sein wird.

http://www.youtube.com/watch?v=DWShlwrASpw&feature=youtu.be

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02.12.2013

http://www.youtube.com/watch?v=8yhhL8bX3bI

Heute hat uns Gregor einen Link zum Video von Charlies Beschlagnahmung geschickt. Wir waren entsetzt, als wir nun die Zustände auf dem Hof live und in Farbe gesehen haben.  Auch die Uneinsichtigkeit des  Bauern, der Charlie dieses Martyrium jahrelang zugemutet hat, treibt einem Tränen der Trauer und der Wut in die Augen.

Gregor versucht dem Mann zu erklären, dass die Haltung von Charlie Tierquälerei ist und er deshalb den Hund abgeben soll. Der Mann ist völlig uneinsichtig und fragt Gregor immer wieder, was er denn will, sein Hund hätte doch alles, er würde jeden Tag einen Eimer Futter bekommen. Gregor zeigt dem Mann daraufhin Charlies Rückenwirbel die herausstehen und fragt ihn, ob er denn die Wunden nicht bemerkt hat. Der Mann behauptet, er habe keine Wunden gesehen.

Auf die Frage, warum er denn den Hund nicht abgegeben hätte, es hätten sich doch Tierschützer um den Hund bemüht, sagt der Bauer: Was? Ich soll den Hund abgeben, wissen Sie eigentlich was mich seine Aufzucht gekostet hat? Und jetzt soll ich ihn abgeben damit er ein verwöhntes Sofahundchen wird?

Der Mann fragt Gregor, wie er den Hund denn wohl halten solle. Gregor erklärt ihm, dass er den Hund bei sich im Haus halten soll, warm und trocken, mit einem Schlafplatz auf einer Decke. Da antwortet der Mann, aber wer soll denn meinen Hof bewachen, wenn ich den Hund mit nach Hause nehme? Dann passt hier doch keiner auf! Das geht doch nicht. Gregor sagt dem Mann daraufhin, dass er sich für diese Zwecke eine Alarmanlage anschaffen soll und kein Lebewesen dafür missbrauchen darf.

Gregor zeigt dem Mann auch die Flöhe, die zu Hunderten auf Charlie herumkrabbeln und – hüpfen. Auch das lässt  Bauern kalt,  er versteht nicht, wo das Problem liegen soll. Erst als Gregor sagt, entweder übergeben Sie mir jetzt sofort das arme Tier, oder ich bin in kurzer Zeit mit der Polizei bei Ihnen auf dem Hof, kann Gregor den Hund beschlagnahmen.

Wie immer bei solchen Beschlagnahmungen hat Gregor den Mann angezeigt und die ganze Sache wird nun vor einem Gericht verhandelt werden. Zum Glück hat der Bauer keinerlei Chance, den Hund wieder zu bekommen. Im Gegenteil, polnische Gerichte verhängen inzwischen empfindliche Strafen für solche Tierquälereien, es können Geldstrafen bis zu  100.000 Zloty verhängt werden. Da der Bauer sich nun vor einem Gericht rechtfertigen muss und dort auch seine gerechte Strafe erhalten wird, ist es höchst unwahrscheinlich, dass er versuchen wird, noch einmal einen Hund in dieser Form zu halten. Dennoch hat Gregor seine Informanten und er wird sofort reagieren, sollte der Mann wieder einen Hund auf seinem Hof an der Kette halten.

28.11.2013

Wir haben die Blutwerte von Charlie von der Tierklinik bekommen. Er hat eine sehr starke Anämie, die Ärzte nehmen an, dass das auf seine Vorgeschichte zurückzuführen ist. Schlechte Fütterung, schlechte Haltungsbedingungen und die fehlende Entwurmung könnten dazu geführt haben. Sicherheitshalber hat Charlie noch einmal eine spezielle Wurmkur bekommen, um innere Parasiten auszuschließen, denn ein Befall mit Würmern kann eine solche Anämie auslösen.

Außerdem sind seine Leukozyten erhöht, aber das sind sie bei fast jedem Nothund, der aus schlechter Haltung oder aus dem Tierheim zu uns kommt. Die erhöhten Werte weisen auf eine Entzündung irgendwo im Körper hin, sie können durch seine Wunden verursacht worden sein, oder auch durch den Stress, dem er ausgesetzt war.

In zwei Wochen wird Charlie wieder Blut abgenommen bekommen, um dann zu sehen, ob die Werte sich normalisiert haben, oder ob weitere Untersuchungen erforderlich sind.

Die anderen Blutwerte waren ohne besonderen Befund, die Nierenwerte sind soweit in Ordnung.

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26.11.2013

Charlie war heute mit Magda in der Tierklinik und wurde genau untersucht. Das Ergebnis war durchaus positiv, seine Wirbelsäule ist nicht verletzt oder verkrüppelt, die Wölbung und die Schmerzen sind nur durch seinen jahrelangen Bewegungsmangel an der kurzen Kette und die daraus resultierende Muskelatrophie entstanden. Durch regelmäßige Bewegung und Physiotherapie muss nun seine Muskulatur wieder aufgebaut werden und damit werden sich dann auch seine Rückenprobleme geben.

Seine Wunden heilen sehr schön ab und sollen weiter täglich mit den Salben behandelt werden.

Eine Untersuchung seiner Augen hat leider den Befund des Tierarztes in der Hundepension endgültig bestätigt: Charlie ist völlig blind. Man kann heute nicht mehr sagen, ob er von Geburt an blind war, ob eine Krankheit ihm sein Augenlicht genommen hat, oder ob er von dem Bauern in irgendeiner Form misshandelt wurde und dadurch blind wurde. Sein Sehvermögen ist gleich null, er sieht auch keine Schatten, er lebt in ewiger Dunkelheit.

Morgen oder übermorgen werden wir die Blutergebnisse von Charlie bekommen und dann entscheiden, was weiter unternommen werden muss. Charlie wiegt 24 Kilo und die Tierärzte in der Klinik haben seinen Allgemeinzustand als „den Umständen entsprechend relativ stabil“ eingestuft.

Charlie hat alle Untersuchungen ganz brav über sich ergehen lassen, er hat Magda vertraut und blieb die ganze Zeit ruhig und geduldig.

http://www.youtube.com/watch?v=Q7MYVjccKmY&Feature=youtu.be

24.11.2013

Unser Charlie hatte Besuch von unseren Mädels bei Raphael in der Hundepension. Magda war positiv überrascht von Charlies Entwicklung. Er macht ganz kleine Schritte auf seinem Weg in ein normales Hundeleben, aber wir sind glücklich, dass er überhaupt beginnt, sich zu öffnen. Er ist trotz seiner schrecklichen Vorgeschichte freundlich zu Menschen und zeigt keinerlei Aggression gegenüber Menschen oder Hunden. Natürlich ist er sehr vorsichtig und zurückhaltend, zuckt schnell zusammen und zieht sich, wenn er unsicher wird, wieder in sein Schneckenhaus zurück. Trotzdem beginnt er langsam, von sich aus auf Menschen oder Hunde zuzugehen und wir haben Hoffnung, dass er nun von Woche zu Woche mehr Vertrauen fassen wird und sein Trauma immer mehr verarbeiten wird.

Eine schlimme Befürchtung, die wir von Anfang an hatten, hat sich aber leider bestätigt. Raphael, der sich die ganze Woche intensiv um Charlie bemüht hat und ihn beobachtet hat, war sich schließlich sicher, dass Charlie blind sein muss. Der arme Punktemann orientiert sich zwar sehr geschickt mit seiner guten Nase und findet sich auf bekanntem Terrain auf diese Weise schnell zurecht, aber das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sein Augenlicht wahrscheinlich durch seine schreckliche Vorgeschichte Schaden genommen hat. Als der Tierarzt in der Pension war, hat Raphael ihm seinen schlimmen Verdacht unterbreitet und die anschließenden Untersuchungen haben ergeben, dass Charlie zu 99 Prozent völlig blind ist. Zu einhundert Prozent können wir diese Diagnose erst dann bestätigen, wenn Charlie einem Augenspezialisten vorgestellt werden kann. :-(

Wie schlimm muss das Martyrium, das Charlie jahrelang durchleiden musste, gewesen sein! Blind, geschlagen und getreten, wehrlos angekettet und auf das Schlimmste vernachlässigt. Man mag sich das gar nicht weiter vorstellen. :-(

Umso erstaunlicher ist es, dass Charlie schon nach einer Woche mit menschlicher Wärme und Liebe, einer warmen, kuscheligen Box in Raphaels Hundepension, gutem Futter und viel viel Ruhe beginnt, von sich aus wieder am Leben teilzuhaben und menschliche Nähe zuzulassen. Da er so gute Fortschritte gemacht hat, hat Magda ihn für Dienstag in der Tierklinik für einige Untersuchungen angemeldet, die der Tierarzt vor Ort nicht durchführen kann. Sein Rücken ist schon nicht mehr ganz so aufgewölbt, aber er scheint dennoch Schmerzen zu haben und es muss dringend festgestellt werden, was mit seiner Wirbelsäule los ist. Außerdem sollen noch einige Blutwerte bestimmt werden und auch seine Wunden, die Raphael die ganze Woche mit den guten Salben behandelt hat, müssen noch einmal untersucht werden um den weiteren Behandlungsverlauf festzulegen. Magda wird Charlie begleiten und wir sind sicher, die beiden werden den Klinikbesuch gemeinsam meistern! :-)

Wir möchten uns an dieser Stelle schon einmal für die Hilfsbereitschaft und die Sach- und Geldspenden für unseren Charlie bei allen Spendern ganz herzlich bedanken. Ohne diese Hilfsbereitschaft wäre es uns nicht möglich, so schlimme Fälle wie den blinden Charlie kurzentschlossen bei uns aufzunehmen und bestmöglich zu versorgen. Natürlich sind wir auch weiter auf Mithilfe angewiesen, denn Charlies weiterer Weg wird leider kein leichter sein. Die Klinikkosten und auch die Kosten für den Augenspezialisten kommen auf uns zu und wir wissen immer noch nicht, was mit Charlies Wirbelsäule lost ist und ob hier eine Operation oder eine aufwendige Behandlung auf uns zukommen wird, deshalb sind wir für jeden Cent dankbar, den Sie für Charlie erübrigen können!!

Ansonsten bleibt uns nur, weiterhin zu hoffen und daran zu glauben, dass unser Charlie sein schweres Schicksal als blinder, traumatisierter Hund meistern wird und irgendwann in ferner Zukunft vielleicht trotz seiner Behinderung die Herzen einer Familie erobern wird und als glücklicher Dalmi seine Menschen begleiten wird.

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Charlie hat sogar schon Spielzeug bekommen, nur für das Foto hier etwas hochgehängt :-)

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Charlies Futterspenden, Reddy Spezialkost. Das Josera gehört zu einem anderen Hund

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Charlie inspiziert sein erstes eigenes Körbchen, auch eine Spende

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Leider kann Charlie noch keinen der gespendeten Mäntel tragen. Er ist, auch auf Grund seiner Blindheit und der Schläge, die er wahrscheinlich auf seinen Rücken bekommen hat, sehr verunsichert, wenn etwas seinen Rücken berührt. Hier müssen wir geduldig sein und täglich mit ihm üben. Auch das werden wir sicher hinbekommen! :-)

 

20.11.2013

Charlie hat das erste mal mit Raphael eine kleine Runde in der Hundepension gedreht, nachdem er mit zitternden Pfötchen zum allerersten mal freiwillig aus seiner Box herausgeschaut hat :-)

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18.11.2013

Magda hat Charlie in der Hundepension bei Rafael besucht und kam tief betroffen zurück. Sie hat uns unter Tränen erzählt, wie schlimm es wirklich um den süßen Punktemann steht. Selbst Rafael, der Pensionsbesitzer, ein gestandener Mann, muss sich zusammennehmen, damit ihm die Stimme nicht versagt, wenn er über den armen Charlie spricht. Magda sagt, sie hat schon sehr viele fürchterlich zugerichtete Nothunde gesehen, aber noch nichts, was mit dem schrecklichen Zustand von Charlie vergleichbar wäre.

Charlies  körperlicher Zustand ist erschreckend, aber das Fürchterlichste ist sein katastrophaler psychischer Zustand. Er nimmt seine Umwelt nicht wahr, hat sich völlig abgeschottet und kauert in seiner Box, wenn Rafael ihn nicht mit aller Mühe herausholt, damit er mal kurz auf dem Freilauf Pipi macht.

Er frisst und trinkt, aber alles geschieht völlig teilnahmslos, wie ein Roboter, der ein Programm abspult. Umweltreize nimmt er nicht wahr, auch auf Berührungen, zum Beispiel dann, wenn vorsichtig seine vielen Wunden mit den entsprechenden Salben versorgt werden, reagiert er kaum. Nur ein ganz tiefes Vibrieren geht dann durch seinen geschundenen Körper, fast so als würde er im Innersten erschaudern, weil ein Mensch in anfasst.

Er macht den Eindruck eines blinden und tauben Hundes, sucht nie den Blickkontakt und ist nicht ansprechbar und uns kommt langsam der furchtbare Gedanke, dass vielleicht wirklich etwas nicht stimmen könnte mit seinen Augen und seinem Gehör.

Sein Rücken ist auf eine schreckliche Weise gekrümmt, wir wissen noch nicht, ob es daran liegt, dass seine Kette so fürchterlich kurz war und er über lange Zeit keine Möglichkeit hatte sich zu bewegen und daher seine Muskulatur völlig atrophiert ist, oder ob er Schläge und Tritte auf die Wirbelsäule bekommen hat und diese dabei Schaden genommen hat.

Charlie wird in der Pension permanent ärztlich betreut, dabei wird sehr behutsam vorgegangen, um ihn nicht noch weiter in sein Schneckenhaus zu treiben. Der Tierarzt sagt, momentan ist es auf keinen Fall angeraten, ihn in die Tierklinik zu transportieren um Aufnahmen von seinen geschundenen Knochen zu machen und seine Augen zu untersuchen. Das würde den stark traumatisierten Charlie hoffnungslos überfordern und könnte einen noch tieferen Schock verursachen. Er wird daher jetzt erst einmal Schmerzmittel bekommen und ein homöopathisches Präparat zur Beruhigung, um zu sehen, ob sein Rücken sich unter der Gabe ein wenig entspannt.

Wir möchten dem geschundenen Charlie einfach das Gefühl geben, dass er einen warmen, kuscheligen Platz hat, gutes nahrhaftes Futter und Zuwendung, wann immer er sie sucht. Dabei werden wir ihn nicht bedrängen, auf uns Menschen zuzukommen, wir müssen ihm die Zeit geben, die er braucht, um sein Trauma soweit zu verarbeiten, dass er seine Umwelt wieder bewusst wahrnimmt und anfängt zu leben, denn momentan vegetiert er nur dahin. Wir können uns dabei keine Fristen setzen, das kann Wochen dauern, oder aber Monate, seinen Platz bei Rafael, wo er mit Liebe versorgt wird, werden wir ihm geben, solange er ihn braucht.

Wir sind für jede Hilfe für unseren Charlie dankbar. Je mehr Menschen sich vorstellen können, eine Patenschaft für ihn zu übernehmen und uns damit bei seinen Pensions- und Behandlungskosten zu unterstützen, je besser. Für eine Patenschaft gibt es keinen Mindestbetrag, wenn jeder ein wenig hilft, dann können wir Charlie die bestmögliche Versorgung bieten.

Momentan sind wir wirklich auf Hilfe angewiesen, neue schlimme Notfälle müssen aufgenommen werden und wir wissen nicht mehr, wovon wir es noch bezahlen sollen. :-(

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16.11.2013

Charlie  ist ein ca. 6 Jahre alter Rüde, der bis jetzt nur an der Kette auf einem Bauernhof gelebt hat. Sein einziger Schutz vor Kälte und Regen war ein kleines Blechdach. Statt einem Körbchen und einer warmen Decke hatte er nur den nackten, kalten und oft nassen Erdboden. Keinerlei artgerechte Bewegung, nur  eine Kette um den Hals, die so eng war, dass sie sein Haarkleid  bis auf die Haut durchgescheuert hat. Sein Futter  waren  Essensreste oder Abfall, die einzige Berührung seiner Menschen waren Schläge, er kennt keine Streicheleinheiten. Alleine, sich selbst auf dem Hof überlassen, sollte er als Schutzhund über den Bauernhof wachen. Von Tag zu Tag wurde er schwächer und apathischer, ohne Hoffnung auf ein besseres Leben. Geplagt vor Schmerzen, Kälte und Angst  litt er  ganz still vor sich hin und ertrug sein Leben ohne jegliche Chance, sich alleine aus der Situation zu befreien.  Der arme  Punktemann vegetierte auf diese Weise Jahre lang an der Kette dahin, bis unsere Mädels in Polen von ihm und seinem schrecklichen Schicksal erfahren haben.

Sofort wurde unser befreundeter Tierschutzkollege Gregor Bielawski informiert, der heute die Beschlagnahmung durchgeführt hat und den Halter angezeigt hat.  Der Mann wird sich nun vor einem Gericht verantworten müssen,  weil Gregor ihn wegen Tiermisshandlung  und nicht artgerechter Haltung  angezeigt  hat. Der Besitzer war dennoch nicht freiwillig bereit, den Rüden abzugeben. Charlie wurde direkt  einem Tierarzt in einer Klinik vorgestellt, alle Befunde und Arztberichte werden in der Folge der Staatsanwaltschaft vorgelegt werden.

Hier der Bericht des Tierarztes für die Staatsanwaltschaft:

Optisch:

Sehr dreckig, voll von Flöhen und anderen Parasiten,  stark entzündete und zerkratzte Haut durch die Flohbisse.

Sehr abgemagert, stark herausstehende Rippen- und Beckenknochen.

Am Hals Haarverlust von der viel zu engen, permanent getragenen Kette.

Viele Druckstellen,  die teilweise sehr entzündet und sehr tief sind.

Sehr schwach, zitternd, kaum Kraft, um sich aufrecht zu halten. Schwäche der Hinterbeine.

Unterkühlt, ausgehungert und stark dehydriert. 

Psychisch:

Sehr ängstlich, beim Kontakt mit Menschen und besonders bei erhobener Hand. Macht sich sehr klein und will sich verstecken, als ob er  sofort Schläge erwarten würde.

Will keinen Kontakt mit Menschen aufbauen, keine Aggressionen, nur Angst und völlige Unterwürfigkeit

Klinisch:

Es wurde Blut abgenommen, zum Glück sind alle wichtigen inneren Organe ohne Auffälligkeiten.

Im Blutbild starke Anämie, sehr blasse Schleimhäute, Lymphknoten nicht geschwollen, Lunge ok, aber leichte Geräusche am Herzen, es wird eine Kardiologische Konsultation zum Abklären angeraten.

Bauch sehr angespannt, wahrscheinlich aus Angst

Behandlung:

Charlie hat sofort zur Stärkung und zur Stabilisierung Infusionen bekommen, Antibiotika, seine Wunden wurden gesäubert und versorgt.   Er wurde von den Flöhen befreit und hat eine Wurmkur erhalten. Er hat Aufbauvitamine bekommen.

Charlie soll ab jetzt ein gutes magen- und darmschonendes Aufbaufutter bekommen:

Reddy Canine Diet Intestinal, Trockenfutter und Dosenfutter: http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundefutter_ergaenzung/reddy_hundefutter/reddy_trockenfutter/14195 

http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundefutter_ergaenzung/reddy_hundefutter/reddy_nassfutter/7514

Außerdem benötigt er dringend Zusätze zur Stärkung des Immunsystems .  Desweiteren  Zusätze, die ihm helfen werden, sich zu erholen: Zum Beispiel Luposan für Haut und Stoffwechsel: http://www.zooplus.de/shop/hunde/hundefutter_ergaenzung/haut_haare/luposan/9868

Charlie wird sehr viel Zeit brauchen, um sich zu erholen und das Schreckliche zu verarbeiten. Wie lange er dafür brauchen wird und ob es ihm überhaupt gelingt, steht noch in den Sternen. Die Zeit wird zeigen, wie Charlie sich entwickeln wird, alles was er braucht, ist ein liebevolles Zuhause. Menschen die viel Geduld haben werden, um aus einem Häufchen Elend einen schönen selbstbewussten jungen Dalmatinerrüden zu machen.

Es wäre so schön, wenn sich jemand finden würde, der bereit wäre, Charlie ein Zuhause zu geben, wo er erfahren darf, was es heißt, geliebt zu werden und wo er nie wieder Angst vor Schlägen haben muss, nie wieder frieren und Hunger oder Schmerzen leiden muss.

Ein Letzter Satz von seinem Halter, als Gregor Charlie beschlagnahmt hat:

„Ich habe ihn nicht dafür gehalten und abgerichtet, damit jetzt aus ihm ein Sofahund gemacht wird!“ Sein „Herrchen“ ist bereit, vor Gericht um seinen Wachhund zu kämpfen! Wir wissen zum Glück jetzt schon, dass er den Prozess verlieren wird!

Und genau das, was dieser grausame Mensch befürchtet, ist jetzt unser Ziel: Aus Charlie einen glücklichen Sofahund zu machen!!!!

Bitte helfen sie uns, dem armen Charlie zu helfen, wir wollen mit all unserer Macht und all unseren Mitteln um Charlie kämpfen und ihm zeigen, dass das Leben auch schöne Seiten haben kann und es Menschen gibt, die Hunde von ganzem Herzen lieben.

Für Charlies Rettung sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen, wir freuen uns über jede Spende und vor allem auch über Spenden mit Futter und Zusatzfutter für den armen Punktemann. Wie immer bitte bei Zooplus bestellen und direkt an Magda in Warschau schicken lassen:

Magda Malczyk

ul. Krasinskiego 38 m. 53

 01-779 Warszawa POLEN.

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