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Erneut Beschlagnahmung in Polen bei illegalem Vermehrer

Unser Tierschutzkollege Gregor in Polen hat erneut auf einem Hof eine Beschlagnahmung von Hunden und Katzen durchgeführt. Er hatte einen anonymen Hinweis bekommen, dass die Tiere unter fürchterlichen Umständen gehalten werden. Was er vorfand war noch viel schlimmer als beschrieben.

 

08.04.2017

Und wieder eine Beschlagnahmung von Gregor in Polen bei einem Vermehrer auf einem Hof.

Ein anonymer Anrufer hatte Gregor informiert, dass auf einem Grundstück am Rande des Dorfes Garwolinem Hunde zu kommerziellen Zwecken unter fürchterlichen Umständen gehalten werden.

ACHTUNG: WER BILLIGWELPEN BEI EBAY KAUFT, DER SOLLTE SICH DIESE BILDER SEHR GENAU ANSEHEN UND DANN ÜBERLEGEN, OB ER SICH SELBST NOCH IM SPIEGEL INS GESICHT SCHAUEN KANN!

73 Hunde (hauptsächlich Pinscher, Shi Tzu, andere kleine Modehunderassen und Collies) und fünf Rassekatzen wurden hier unter erbärmlichsten Umständen gehalten um Welpen für den westlichen Markt zu produzieren.

Die Hunde wurden zum Teil im Kuhstall des Hofes in Boxen gehalten. Andere Hunde mussten im kalten Winter draussen überleben, an landwirtschaftliche Geräte angekettet, halbverhungert, völlig dehydriert.

Viele Hunde haben den letzten Winter gar nicht überlebt. Die überlebenden Hunde haben offene Wunden an den Gliedmaßen bis auf die Knochen und viele von ihnen sind so unterernährt, dass sie dem Tod näher sind als dem Leben.

Die meisten Tiere benötigen eine sofortige medizinische Betreuung, fast die Hälfte der Hunde muss in Tierkliniken behandelt werden. 20 der Hunde müssen intensivmedizinisch betreut werden. Die Hunde mit Wunden bis auf die Knochen müssen auch operativ behandelt werden. Besonders ein Collie ist schwerverletzt an der Pfote und wird eine aufwendige Behandlung benötigen. Alle Tiere sind psychisch in sehr schlechtem Zustand.

Die Besitzer der Hunde und des Grundstücks wurden von der Polizei festgenommen, als sie die Polizisten angriffen und versuchten, die Aktivitäten von Gregors Verein zu behindern.

Nun folgt das übliche Procedere: Gregor muss den Vermehrer offiziell anzeigen, ihn vor Gericht bringen und die Hunde so lange versorgen, bis ein Gericht ein Urteil gegen den Vermehrer gefällt hat. Bis dieses Urteil gesprochen ist, gelten alle Hunde als Beweismittel und müssen auf Pflegestellen untergebracht und versorgt werden. Alle Kosten muss Gregor mit seinem Verein Pogotowie dla Zwierzat tragen. Er darf die Hunde erst nach dem Urteilsspruch des Gerichts vermitteln, weil erst dann die Eigentumsverhältnisse an den Tieren offiziell als geklärt gelten.

Die 29 halbverhungerten Kühe auf dem Anwesen hat Gregor natürlich auch beschlagnahmt!

Wer Gregor bei seiner Arbeit unterstützen möchte, der kann das per PayPal tun, nachdem er erst vor Kurzem weit über hundert Hunde beschlagnahmt hat, braucht er nun für diese neue Beschlagnahmung jeden Cent:

PayPal: Biuro@Pogotowiedlazwierzat.PL

Bankverbindung:
IBAN: PL87 1020 3844 0000 1702 0048 1093
SWIFT: BPKOPLPW
Verwendungszweck: „interwencja pod Garwolinem“

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