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Silvester, Horrornacht für Haus- und Wildtiere!

Die Neujahrsnacht wird jedes Jahr unzähligen Wildtieren zum Verhängnis und auch unsere Haustiere haben unter dem Silvesterfeuerwerk zu leiden. Wir möchten mit diesem Text den Menschen bewußt machen, was sie mit ihren Feuerwerkskörpern anrichten und welches Leid sie verursachen.

 

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Eine Bitte an Euch alle:

Während die Menschen den Jahreswechsel ausgelassen feiern und das Neue Jahr lautstark begrüßen, geht für Tiere einfach nur die Welt unter.

Wildtiere, Hunde und Katzen nehmen den ohrenbetäubenden Lärm, die hellen Blitze und die unbekannten Gerüche meist als lebensbedrohliche Situation wahr und geraten in Todesangst und Panik.

Gerade Wildtiere mit ihren ursprünglichen Instinkten reagieren besonders stark auf potentielle Gefahren, denn im täglichen Kampf ums Überleben müssen sie durch schnelle Flucht ihr Überleben sichern. Gerade jetzt, im Winter, müssten die Wildtiere eigentlich gut mit ihren Kräften haushalten, denn sie haben nur ganz begrenzte Energie- und Nahrungsreserven zur Verfügung. Panische Flucht, stundenlanges Umherirren und – rennen bis zur völligen Erschöpfung kann für Wildtiere schnell lebensbedrohlich werden.

Wildvögel erleben an Silvester ein Inferno. Besonders in Städten und Ballungsgebieten flüchten sie, unter Schock, in extreme Höhen, die sie sonst nie aufsuchen würden. Auch diese „Höhenflüge“ bedeuten einen enormen Energieverlust für die Vögel. Noch dazu führt die enorme Rauchentwicklung durch die Feuerwerkskörper und die Blendung durch extrem helle Leuchtraketen bei Wildvögeln zu völliger Orientierungslosigkeit. In ihrer Panik können sie, derart geblendet, Hindernissen nicht mehr ausweichen.

Für die vielen Tiere in Zoos und Wildparks ist der Silvesterhorror kaum zu ertragen. Sie sind in ihren Gefängnissen eingesperrt und müssen, ohne jegliche Fluchtmöglichkeit, den Lärm, das Licht und die Gerüche der explodierenden Feuerwerkskörper ertragen.

Was unsere Hunde, Katzen, Pferde, Rinder, Schafe und Nutztiere in der Neujahrsnacht ertragen müssen, wissen die meisten von uns aus eigener leidvoller Erfahrung. Für die meisten von uns Tierhaltern, egal ob wir Nutztiere oder Haustiere halten, ist die Neujahrsnacht ein einziger Alptraum. Schon Tage vorher geht es los mit den Böllern und am Silvesterabend sind viele Haus- und Hoftiere kaum noch zu beruhigen. Krachende Böller, zischende Raketen und Lichtblitze versetzen unsere Tiere in ausweglose Panik. Der Lärm und der Geruch der Feuerwerkskörper ist für unsere Tiere nur schwer zu ertragen. Viele von ihnen erleiden jedes Jahr neue traumatische Schäden, von Jahr zu Jahr wir die Silvesternacht unerträglicher für diese Tiere und ihre Besitzer.

Gerade die Wildtiere brauchen oft Tage oder sogar Wochen, um sich vom Schock der Neujahrsnacht zu erholen, wenn sie sie überhaupt überlebt haben. Unsere Hunde und Katzen sind oft das ganze Jahr lang verstört und zeigen Fluchtreflexe, wenn irgendwo ein lauter Knall ertönt.

Unsere Bitte an Euch alle:

Versucht möglichst vielen Freunden, Nachbarn und Bekannten klarzumachen, was sie in der Silvesternacht mit ihrem Feuerwerk anrichten. Leistet Überzeugungsarbeit im Sinne der Tiere!!!

Die Tierhalter unter uns könneen wir nur immer wieder bitten:

Sichert Eure Hunde gut, wenn es losgeht mit den Böllern, auch schon vor Mitternacht und auch schon Tage vor Neujahr!!! Auch ein gut hörender Hund kann durch einen plötzlich geworfenen Böller so verunsichert werden, dass der Fluchtreflex einsetzt. Jedes Jahr muss ich wieder lesen, dass Hunde an Silvester entlaufen sind.

Als Pferdehalter laufen wir immer noch einmal alle Zäune ab am 31.12! Die Pferde auf kleinstem Raum einzusperren, kann kontraproduktiv sein. Wir lassen immer einen gut eingezäunten Auslauf/Koppel offen, damit die Pferde ihren Fluchtreflex ausleben können. Auf diese Weise sind wir bisher immer gut über die Silvesternacht gekommen. Das funktioniert natürlich nur mit guten Zäunen!!

WIR WÜNSCHEN EUCH ALLEN ALLES GUTE FÜR DIE SILVESTERNACHT!

ACHTET BITTE ALLE GUT AUF EURE TIERE! BESSER EINMAL ZUVIEL GESICHERT ALS EINMAL
ZU WENIG!

Text Copyright Dalmatinerschutz-Polen

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