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WINTERZEIT = TODESZEIT

Gerade erst hat der Winter in Polen so richtig begonnen, da häufen sich schon die Notfälle, die Pflegestellen werden knapp und die finanziellen Mittel erst recht. Bitte helfen Sie uns, damit wir nicht wegschauen müssen wenn Notfälle gemeldet werden!

 

WINTERZEIT = TODESZEIT

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Gerade im Winter ist die Situation für Dalmatiner, die auf polnischen Bauernhöfen im Freien an der Kette laufen oder in Zwingern ohne Schutz sitzen, besonders schlimm – natürlich werden wir alles tun, um sie ins „Warme“ zu bekommen – aber auch uns sind Grenzen gesetzt.

Denn wie man an unserem gestrigen Notfall Kiki sieht, ist es nicht nur in Polen so, dass Dalmatiner auf Bauernhöfen an der Kette laufen. Auch Kiki hier bei uns in Deutschland musste ihr Dasein draussen fristen, tagsüber in einem Zwinger und nachts auf dem Hof an der Kette in eisiger Kälte. Sie musste draussen ihre Welpen zur Welt bringen und wurde dann bei Ebay als „Wachhund“ für den Hof zum Verkauf angeboten. Nur durch hartnäckige Überzeugungsarbeit war es uns möglich, sie schließlich zu übernehmen. Es ist für uns selbstverständlich, dass wir uns auch um diese extremen deutschen Notfälle kümmern, aber wenn es hier in Deutschland und in Polen im Winter einen Notfall nach dem anderen gibt, kommen wir finanziell und logistisch an unsere Grenzen.

In Polen wird von befreundeten Tierschützern viel Aufklärungsarbeit an den Schulen betrieben, um die neue heranwachsende Generation für das Leid der Hunde auf den Höfen in Zwingern und an Ketten zu sensibilisieren. Diese Arbeit wird auch sicherlich irgendwann Früchte tragen und die erfrierenden Hunde auf den Höfen werden der Vergangenheit angehören, aber noch ist die alte Generation der Bauern da, noch gibt es an jeder Ecke das Elend der Kettenhunde, im Müll hinter dem Hof angekettet, von Abfall ernährt, im Winter vom Tod durch Erfrieren bedroht. Noch gilt in Polen für die Tierschützer der grausame Satz: Winterzeit= Todeszeit.

Es war und ist für Bauern in Polen repräsentativ, einen wachsamen Dalmatiner an der Kette zu haben, um den Hof zu beschützen. Diese Tatsache bedeutet leider jeden Winter wieder den Tod durch Erfrieren für viele Dalmatiner und Dalmatinermixe an den Ketten und in den Zwingern auf den Höfen.

So schön und romantisch der Winter für uns Menschen, die wir im warmen Haus vor dem prasselnden Kaminfeuer sitzen und selbstgebackene Köstlichkeiten naschen dürfen, auch ist – so hart und erbärmlich ist die klirrende Kälte vor allem für die Dalmis mit ihrem dünnen Fell ohne Unterwolle im kalten Polen.

Viele von ihnen sitzen bei Minustemperaturen, die hierzulande gar nicht erreicht werden, in zugigen Außenzwingern und können froh sein, wenn sie ein Wellblechdach haben, das ihnen ein wenig Schutz vor dem Schnee bietet. Auf manchen Höfen gibt es nicht einmal das. Viele müssen auf dem nackten Boden, ohne Decke, Hütte und Schutz vor eiskaltem Wind und Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt schlafen. In den Zwingern, ohne die Möglichkeit sich wenigstens durch Bewegung warm zu halten.

ec50e683bc6f7e30genDalmatiner an der Kette auf einem polnischen Hof

Viele Hunde frieren am Boden fest oder sterben elendiglich an Unterkühlung. Die Hunde im Freien, auf den Höfen benötigen mehr Futter, um den erhöhten Energiebedarf zu decken, aber mehr Futter gibt es für einen Hofhund im Winter nicht, er kann froh sein, wenn er die Abfälle aus der Küche erhält, die nicht für die Schweine geeignet sind.

Alte und kranke Tiere mit angeschlagenem Immunsystem sterben in kürzeste Zeit, weil ihr Körper es nicht schafft, der Kälte zu trotzen. Wer bei der Kälte draussen dennoch überlebt, ist zu schwach um den ansteckenden Krankheiten dort zu trotzen, oder aber verliert durch den Kampf gegen die Kälte immer mehr an Gewicht, bis die lebenswichtigen Organe nicht mehr geschützt werden können und das zitternde Herz irgendwann einfach stehen bleibt.

dfgdgferFür diesen Kettenhund kam die Hilfe der Tierschützer  zu spät

Die Dalmatiner da draussen auf den Bauernhöfen sind genauso empfindsam wie Ihre Punktemaus auf der Couch, Ihr Dalmijunge auf der Decke, Ihre Prinzessin, die unter Ihrer Bettdecke schläft, oder Ihr Punktebub, der gerade jetzt im Moment seine Nase unter Ihre Hand schiebt. Ertragen Sie die Vorstellung, dass Ihr Liebling einen solchen Winter im Freien durchstehen müßte? Nein? Wir auch nicht!!

78b5a8cd95217d2cgen Gerade von der Kette befreit, Rettung in letzter Sekunde

Und daher bitten wir alle – helfen Sie uns, den armen Pfoten zu helfen, sie vor dem frostigen Elend zu bewahren und ihnen ein warmes Plätzchen bieten zu können, bis auch sie endlich wieder ein Zuhause bei liebenden Menschen gefunden haben und die Weihnachtsdeko vom Tannenbaum pflücken oder sich vor einen warmen Kaminfeuer räkeln dürfen.

Werden im Winter Notfälle gemeldet, so wissen wir, dass eine Ablehnung von uns einem Todesurteil für den jeweiligen Hund gleichkommt. Besonders ältere, ganz junge, schwache oder kranke Dalmatiner haben in den Zwingern auf den Höfen oder an einer Kette so gut wie keine Überlebenschance, wenn die Temperaturen weit unter Null sinken.

Mit dem Wintereinbruch in Polen beginnt nun wie in jedem Winter wieder, der erbarmungslose Wettlauf gegen den Tod der Hunde durch Erfrieren oder Verhungern. Diesen Wettlauf können wir nur gewinnen, wenn wir finanziell und räumlich in der Lage sind, zu helfen.

Bitte helfen Sie uns, damit wir auch in diesem Winter nicht wegsehen müssen, wenn wir Fotos von neuen Notfällen aus Polen bekommen! Nur wenn wir finanziell dazu in der Lage sind, können wir den Hunden helfen, die da draußen ums tägliche Überleben kämpfen und zu erfrieren drohen.

15943119_869370076538094_3578388_oMolly nach ihrer Rettung von der Kette

-Bitte schenken Sie unseren Dalmis, die schon in Sicherheit auf Pflegestellen sind, ein warmes Zuhause, damit Pflegeplätze für die Notfälle frei gemacht werden!!!

-Bitte spenden Sie Geld, damit wir flexibel eingreifen können, wenn wir einen Dalmatiner gemeldet bekommen, der bei eisiger Kälte auf einem Hof an der Kette hängt!!! Beheizte Hundepensionen und medizinische Versorgung sind teuer und wir können all die Kosten, die auf uns zukommen werden, nicht mehr selbst aufbringen!!!

Sechs neue Notfälle in so kurzer Zeit bringen auch uns an unsere Grenzen. Keine Vermittlungen = Keine Einnahmen. Keine Einnahmen = kein Geld für die Betreuung neuer Notfälle. Aber wir möchten nicht wegschauen! Ohne unsere Hilfe sind den Mädels in Polen die Hände gebunden. Bitte helfen Sie uns, zu helfen!!!!

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